Trauerbegleiterin Carmen Mayer

Unterwegs im Kiez und anderswo – kurze Geschichten über das Leben und den Tod

Vor kurzem fragte mich meine Bestatterkollegin Susanne (Eckl), ob ich nicht etwas für diesen Blog schreiben könnte. Daraus entstand dann die Idee, eine Reihe „Unterwegs im Kiez und anderswo –kurze Geschichten über das Leben und den Tod“ zu starten.

Hier schreibe ich in unregelmäßigen Abständen über Begegnungen aus meinem Alltag, die alle irgendetwas mit dem Leben, dem Tod, dem Sterben und der Trauer zu tun haben.

Wer bin ich?

Mein Name ist Carmen und ich bin schon seit vielen Jahren Mitglied im Netzwerk Porta Dora als Trauerbegleiterin (Große Basisqualifikation, BVT). Von Hause aus bin ich eigentlich Jugend- und Heimerzieherin, habe einige Jahre mit Jugend(sub)kulturen gearbeitet und mit Menschen mit Behinderung. Irgendwann wollte ich dann nochmal etwas für meinen Kopf tun und habe ein Magisterstudium mit den Fächern Neuere/Neueste Geschichte und Bibliothekswissenschaft absolviert.
Nach dem Tod zweier meiner Kinder, beide sind im Abstand von zwei Jahren tot zur Welt gekommen, war in meinem Leben erstmal alles anders, und ich begann mich mit den Themen Tod, Trauer und Verlust auseinanderzusetzen. Dies war dann auch meine Motivation, eine Weiterbildung zur Trauerbegleiterin zu machen und verschiedene andere weitere (therapeutische) Fortbildungen.
Seit 2012 arbeite ich in eigener Praxis mit den Schwerpunkten Trauer, Tod und Verlust. Wer mehr dazu lesen möchte findet auf meiner Praxiswebsite unter www.carmenmayer.de näheres dazu.

Seit letztem Jahr habe ich ein neues Projekt initiiert, das sich mit dem Thema Trauerkultur im Fußball auseinandersetzt. Fußball war meiner eigenen Trauerzeit eine wichtige Ressource und Kraftquelle; darüber hinaus ist das Thema Trauer im Fußball sehr präsent, man denke nur an die Schweigeminuten, den Trauerflor und die Choreographien für verstorbene Fans. Wer mehr über das Projekt „Trauer und Fußball“ erfahren möchte findet unter www.trauerundfussball.de weitere umfassende Informationen.

Wie kam ich auf die Idee für diese Reihe?

Immer wieder komme ich unterwegs im Kiez oder anderswo mit Menschen ins Gespräch, oft kennen wir uns vorher gar nicht. Es ergibt sich dann oft durch meine berufliche Tätigkeit bedingt, dass wir auch über Tod, Sterben und Trauer sprechen.
Diese kurzen, manchmal auch längeren Begegnungen, sind kleine Alltagsgeschichten, die ich gerne mit Euch/Ihnen in diesem Blog teilen möchte. Trauer und Tod treffen früher oder später jeden von uns. Darüber zu sprechen, diese Themen mehr ins Alltägliche zu holen, Berührungsängste abzubauen, dies ist mir wichtig.

 

 

2019-01-22T11:04:10+01:0014. Januar 2019|Blog|